Vor jedem echten Durchbruch steht eine Sammelzone: eine ausgereifte Trading Range, in der der Composite Man seine Position aufgebaut hat. Der Bruch ist der Sign of Strength (SOS) bzw. Sign of Weakness (SOW). Der beste Einstieg ist selten der Bruch selbst — sondern der Rücksetzer (Back-up / LPS) auf die gebrochene Linie. Mit Fehlausbruch-Warnung, Long und Short.
Ein Durchbruch ohne vorausgehende Sammelzone ist nur ein Stoß. Wyckoff verlangt die Ursache: eine vollständige Trading Range mit Climax, Reaction, Tests und — am Boden — einem Spring. Erst wenn die Ware den Besitzer gewechselt hat, verlässt der Kurs die Range mit weiter Spanne und Volumen. Der Sprung über den Bach (Widerstand) bzw. durch das Eis (Unterstützung) ist der Bruch; der Rücksetzer darauf ist der Einstieg.
Die Back-up-Regel. Der Bruch auf Volumen zeigt Stärke — aber der hochwertigste Einstieg ist der Back-up: der Rücksetzer auf die gebrochene Linie, die nun als Stütze (LPS) bzw. Deckel (LPSY) hält. Bleibt der Rücksetzer auf niedrigem Volumen über/unter der Linie, ist der Bruch echt. Fällt der Kurs zurück in die Range, war es ein Fehlausbruch.
Die Sammelzone ist schattiert hinterlegt. Wählen Sie Richtung und Szenario, klicken Sie die Ereignisse an oder schalten Sie den Ablauf durch. Achten Sie auf die beiden Fehlausbruch-Fälle — sie begründen die Back-up-Regel.
Klicken Sie einen Punkt im Chart an oder schalten Sie den Ablauf durch.
Zwei Einstiege, ein Risiko: der Fehlausbruch. Der aggressive Einstieg am Bruch ist früh, trägt aber die volle Fehlausbruch-Gefahr. Der konservative wartet auf den Back-up — den Beweis, dass die gebrochene Linie hält.
Einstieg, sobald der Kurs mit weiter Spanne und Volumen jenseits des Levels schließt.
Rücksetzer auf die gebrochene Linie, die nun als Stütze bzw. Deckel hält — auf niedrigem Volumen.
Ohne die ersten beiden Punkte ist es kein Durchbruch, sondern ein Stoß.